Die Silbermeer-Saga „Der König der Krähen“

Die Silbermeer-Saga „Der König der Krähen“

von Katharina Hartwell

Meine Bewertung

“Ein unglaubliches Abenteuer!”

 

Inhalt/Klappentext:

Diese Geschichte beginnt mit den Kaltwochen, mit Fischern, die dem Meer nicht trauen, und den verschwundenen Kindern von Colm.

Eine schwarze Feder ist das Einzige, was Edda von Tobin geblieben ist. Gleich zu Beginn der Kaltwochen ist ihr Bruder verschwunden. So wie jedes Jahr eines der Kinder Colms verschwindet. Niemand sucht nach ihnen, das Meer ist feindlich, voller magischer Kreaturen und Gefahren. Aber für Tobin überwindet Edda ihre Angst und begibt sich ins Inselreich. Denn irgendwo dort draußen lebt der geheimnisvolle Krähenkönig, der die verlorenen Seekinder mitgenommen haben soll…

Eigene Meinung:

 

Ich habe soeben dieses wundervolle Buch beendet und es war mir gleich ein besonderes Anliegen, ein paar Worte dazu zu verfassen.

Dieser erste Band der Silbermeer-Saga hat mich total in seinen Bann gezogen und ich habe auf jeder einzelnen Seite mit Edda mit gefiebert. Ich bin immer noch überwältigt von dieser facettenreichen Welt, die Katharina Hartwell hier geschaffen hat. Ich konnte die Kälte und das Eis im Dörfchen Colm genauso spüren wie die Hitze und den Durst in der Händlerstadt Akoban.

Edda als Protagonistin dieser Erzählung war für mich absolut authentisch. So mutig, natürlich, gerecht und liebenswert! Ich glaube, so eine Schwester würde sich jeder von uns wünschen, denn sie nimmt nahezu alles in Kauf um ihren Bruder wiederzufinden. Egal wie schwierig die Situationen in den einzelnen Abschnitten für sie aussahen, sie verlor nie den Mut und die Stärke. Natürlich hatte sie auch Hilfe von ebenfalls sehr gelungen gezeichneten Nebencharakteren, die ich auf die eine oder andere Art ins Herz schloss oder mir auch gleich ein Dorn im Auge waren. So muss man Teofin, Infried oder auch Goldzahn einfach mögen und bei Talin Brand rätselt man lange, ob er zu den Schurken dieser Geschichte gehört, oder doch noch ein gutes Fünkchen in ihm steckt.

Begeistert hat mich außerdem der fantastische Schreibstil der Autorin, so poetisch und farbenfroh, einfach wunderschön. Einige Zitate habe ich mir aufgeschrieben, weil sie sich so ausgezeichnet auch aufs eigene Leben übertragen lassen. Hier ein kleines Beispiel: „Wer reiste, ließ jene zurück, die nicht mit einem kamen, und selbst die engsten Vertrauten konnten zu Fremden werden.“

Ebenfalls zu erwähnen ist die schön gestaltete Karte der Welt, in der diese Erzählung spielt. Nicht nur hübsch anzusehen, sondern während des Lesens auch eine echte Hilfe sich unter den zahlreichen kleinen Inseln zurechtzufinden und zu wissen wo sich Edda und ihre Freunde denn nun genau befinden.

Fazit:

Uuuunbedingt lesen! Die Silbermeer-Saga reiht sich direkt in die Top 10 meiner Jahreshighlights für 2020 ein und ich kann das nächste Frühjahr 2021 kaum abwarten, wenn der zweite Band „Die fließende Karte“ erscheint!

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