Die Hexen vom Honeysuckle House
„Die Hexen vom Honeysuckle House“
von Liz Parker , KiWi Verlag
Inhalt/Klappentext:
+++ Wunderschön gestaltete Schmuckausgabe mit Farbschnitt – nur, solange der Vorrat reicht +++
Willkommen in Honeysuckle House – zwischen verzauberten Buchladen-Regalen und den düsteren Schatten der Vergangenheit
Zwei Schwestern, ein verzauberter Buchladen und ein mörderisches Erbe. Im nebligen Burdock Creek hütet Evie Caldwell die Bienen von Honeysuckle House, während Florence der Magie misstraut. Doch ein dunkler Fluch verwebt ihre Schicksale: Alle dreizehn Jahre stirbt ein geliebter Mensch. Als Florences Geburtstag naht, erwacht das Haus auf gefährliche Weise. Zwischen Kürbisgewürz und uralten Tagebüchern suchen sie nach der Wahrheit hinter ihrer Macht.
Ein „Witchy“-Highlight über Heilung und das Band, das stärker ist als jede dunkle Tradition.
- Cosy Mystery
- Family Curse
- Practical Magic & Tarot
- Star-Crossed-Lovers
„Die Hexen vom Honeysuckle House – Eigene Meinung:
Manchmal braucht es gar nicht viel, damit ein Buch genau zur richtigen Jahreszeit genau das richtige Gefühl vermittelt. „Die Hexen vom Honeysuckle House“ war für mich so ein Buch.
Schon nach wenigen Seiten hatte mich Burdock Creek mit seinen herrlich gemütlichen Kleinstadtvibes. Ein bisschen Gilmore Girls, ein Hauch Indian Summer, Hexen und Magie, Freundschaften, Familie und dazu dieses unterschwellige Halloween-Feeling, das durch den alten Familienfluch immer wieder etwas Düsteres in die ansonsten so wohlige Atmosphäre bringt. Für mich eine wirklich schöne Mischung, die wunderbar in den Herbst passt.
Besonders gefallen haben mir die Figuren. Sie sind sympathisch und greifbar beschrieben, ihre Entscheidungen und Handlungen konnte ich größtenteils gut nachvollziehen und ich hatte schnell das Gefühl, nicht nur von außen auf ihre Geschichte zu schauen, sondern tatsächlich ein wenig mit ihnen mitzufühlen. Und dann wäre da natürlich noch Honeysuckle House selbst. Das Haus besitzt so viel Persönlichkeit und Eigenleben, dass es sich irgendwann beinahe wie eine weitere Figur anfühlt und ich habe es mindestens genauso ins Herz geschlossen wie seine Bewohner.
Auch optisch ist das Buch ein kleines Schmuckstück. Das wunderschöne Cover, der gelungene Farbschnitt und vor allem die kleinen Bienen, die sich liebevoll durch unzählige Seiten ziehen, machen die Ausgabe zu einem Buch, das man nicht nur gerne liest, sondern auch gerne im Regal stehen hat.
Ganz ohne Schwächen kommt die Geschichte für mich allerdings nicht aus. An einigen Stellen entstanden kleinere Längen, bei denen die Handlung für meinen Geschmack etwas mehr Tempo hätte vertragen können. Meinem insgesamt sehr schönen Leseerlebnis hat das jedoch kaum geschadet.
Fazit:
„Die Hexen vom Honeysuckle House“ ist für mich ein richtig schöner Cosy-Herbst-Halloween-Roman: warmherzig, ein bisschen magisch, ein bisschen düster und voller herbstlicher Kleinstadtatmosphäre. Kein Buch, das mich nicht mit großen Überraschungen überwältigt hat, aber eines, in dessen Welt ich mich ausgesprochen gerne aufgehalten habe. Und manchmal ist genau das doch das Schönste an einem Herbstbuch.
Eure Nora

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