The Mirror of Infinite Endings
„The Mirror of Infinite Endings“
von Stephanie Garber , Cbj-Verlag
Inhalt/Klappentext:
Kehre zurück in den Fantastischen Norden und zu der atemberaubenden Liebesgeschichte, die Leser*innen auf der ganzen Welt in ihren Bann gezogen hat!
Jacks und Evangeline Fox haben endlich ihr Glück gefunden.
Hier im Hollowtal ist alles wunderbar und perfekt.
Nichts wird schiefgehen.
Niemand hat ein Geheimnis … außer vielleicht einer Person.
Aber keine Sorge, das wird weder die Realität neu schreiben noch die Geschichte verändern oder das Ende von Jacks‘ und Evangelines Geschichte beeinflussen.
Auf keinen Fall …
Mit Gastauftritten beliebter Charaktere und zwanzig ganzseitigen Illustrationen von Lotusbubble wird der neueste Teil der Once-Upon-a-Broken-Heart-Reihe die Leser*innen erneut in seinen Bann ziehen. Denn jede Geschichte hat das Potenzial für unendlich viele Enden.
Erscheint parallel als Paperback-Ausgabe im gewohnten Design und als limitierte Deluxe-Ausgabe: mit Farbschnitt, illustriertem Vor- und Nachsatz und Bonus-Inhalt, Einband in Leinennoptik und mit Folienveredlung.
Alle Bände der »Once Upon a Broken Heart«-Reihe:
Once Upon a Broken Heart (Band 1)
The Ballad of Never After (Band 2)
A Curse for True Love (Band 3)
The Mirror of Infinite Endings (Band 4)
„The Mirror of Infinite Endings“ – Eigene Meinung:
Manchmal beginnt eine Geschichte nicht mit „Es war einmal“, sondern mit einer ziemlich fragwürdigen Entscheidung. Beispielsweise damit, den vierten Band einer Fantasy-Reihe aufzuschlagen, ohne auch nur einen einzigen seiner Vorgänger gelesen zu haben. Klingt nach einer denkbar schlechten Idee? Dachte ich zunächst auch. Doch Stephanie Garber hat mich eines Besseren belehrt. Und was soll ich sagen? Ich bin vollkommen verzaubert!
Mit „The Mirror of Infinite Endings“ kehren wir zurück in den Fantastischen Norden, wo Jacks und Evangeline Fox endlich ihr wohlverdientes Glück gefunden haben. Im Hollowtal scheint alles perfekt zu sein. Fast schon verdächtig perfekt. Denn wir wissen schließlich alle, wenn in einer Fantasygeschichte behauptet wird, dass garantiert nichts schiefgehen kann, sollte man spätestens dann misstrauisch werden.
Besonders begeistert hat mich die märchenhafte Atmosphäre. Die Geschichte liest sich wie ein kleines, zauberhaftes Märchen, voller Magie, Geheimnisse und dem Gefühl, dass hinter jeder Seite noch eine Überraschung warten könnte. Natürlich hatte ich anfangs durchaus Bedenken. Würde ich die Zusammenhänge verstehen? Würden mir wichtige Informationen fehlen? Könnte ich überhaupt eine Verbindung zu den Charakteren aufbauen, ohne ihre gemeinsame Vergangenheit zu kennen?
Die Antwort: Ja, und zwar erstaunlich problemlos! Meine anfänglichen Zweifel lösten sich schnell in Wohlgefallen auf. Ich fand mich wunderbar in der Geschichte zurecht und flog regelrecht durch die Seiten. Sicherlich hätte ich mit dem entsprechenden Vorwissen manche Anspielung besser verstanden und bestimmte Momente möglicherweise noch intensiver empfunden. Meinem Lesevergnügen hat das allerdings keinen Abbruch getan.
Stephanie Garbers Schreibstil war mir bereits durch ihre Caraval-Reihe vertraut, die ich ebenfalls sehr mochte. Auch hier überzeugt sie mit ihrer federleichten, flüssigen und bildhaften Sprache, durch die man mühelos in die fantastische Welt eintaucht.
Ein weiteres Highlight war für mich die außergewöhnlich schöne Gestaltung des Buches. Die zahlreichen Illustrationen unterstreichen die märchenhafte Stimmung und machen das Lesen auch optisch zu einem besonderen Erlebnis. Selbst die ungewöhnliche Haptik hat mich begeistert. Es ist eines dieser Bücher, die man nicht nur lesen, sondern immer wieder in die Hand nehmen und durchblättern möchte.
„The Mirror of Infinite Endings“ war für mich eine rundum gelungene Überraschung. Trotz fehlender Vorkenntnisse konnte ich mich wunderbar auf die Geschichte einlassen und habe jede Seite genossen. Stephanie Garber hat mich mit ihrer fantasievollen Erzählweise einmal mehr überzeugt, während die liebevolle Gestaltung das Leseerlebnis perfekt abgerundet hat.
Fazit:
Würde ich grundsätzlich empfehlen, eine Reihe mit Band vier zu beginnen? Vermutlich nicht. Würde ich es in diesem Fall wieder tun? Ohne zu zögern! Und vielleicht ist das Schönste daran, dass nun noch drei weitere Bände darauf warten, von mir entdeckt zu werden. Für mich ein kleines literarisches Schmuckstück und ganz eindeutige 5 von 5 Sternen!
Eure Nora

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