Erfüllter leben mit Minimalismus

„Erfüllter leben mit Minimalismus“

von Adina Markowz, Irisiana Verlag

Meine Bewertung


Inhalt/Klappentext:

Aus einem vollen Leben in ein erfülltes Leben

Adina Markowz, bekannt als die »Minimalismuse«, hat alles aussortiert, was nicht mehr zu ihrem Leben passte – und dabei volle Schränke und überfüllte Terminkalender gegen etwas viel Wertvolleres eingetauscht: Klarheit, Leichtigkeit und Lebendigkeit.

Ganz ohne Zwang, Druck oder Verzicht.

In 40 spielerischen, tiefgreifenden und leicht anwendbaren Übungen zeigt sie dir, wie du Minimalismus in verschiedenen Lebensbereichen für dich nutzen kannst – seien es Besitz, Finanzen, Zeit, Gedanken, Emotionen, Beziehungen, Beruf oder Digitales. In diesem Ratgeber geht es nicht um Extreme, sondern um den Weg zurück in die Balance.

Du musst also nicht übermorgen 90 Prozent deines Besitzes loswerden: Adinas Minimalismus ist entspannt, alltagstauglich und schenkt dir frische Energie, statt dich mit Optimierungsstress oder schlechtem Gewissen zu belasten. Begib dich auf eine Reise, die weit über das Aufräumen hinausgeht – hin zu einem Leben mit mehr Raum für das, was dich wirklich erfüllt.

„Erfüllter leben mit Minimalismus“ – Eigene Meinung:

Minimalismus bedeutet weniger Besitz? Ja, aber eben längst nicht nur. Und genau dieser ganzheitliche Blick hat mir an diesem Buch besonders gut gefallen.

Adina Markowz beschränkt sich nicht auf das klassische Aussortieren von Schränken, Schubladen und all den Dingen, bei denen man sich irgendwann fragt, warum man sie eigentlich seit Jahren besitzt. Stattdessen geht sie einen entscheidenden Schritt weiter und überträgt den Gedanken des Minimalismus auf ganz unterschiedliche Lebensbereiche: Finanzen, Zeit, Gedanken, Emotionen, Beziehungen, Beruf und die digitale Welt.

Gerade dieser psychologische Aspekt war für mich besonders spannend. Denn manchmal sind es eben nicht die überfüllten Schränke, die uns belasten, sondern ein überfüllter Kopf, zu viele Verpflichtungen oder Dinge, an denen wir festhalten, obwohl sie uns längst nicht mehr guttun.

Das Buch ist sehr stimmig aufgebaut, klar strukturiert und sinnvoll kategorisiert. Die 40 Übungen und Denkanstöße sind dabei angenehm alltagstauglich. Es geht nicht darum, das eigene Leben innerhalb weniger Tage komplett auf links zu drehen oder möglichst radikal alles loszuwerden. Vielmehr lädt das Buch dazu ein, bewusst hinzusehen und für sich selbst herauszufinden: Was brauche ich wirklich und was darf vielleicht gehen?

Interessanterweise habe ich beim Lesen festgestellt, dass ich einiges davon in den vergangenen Jahren bereits intuitiv umgesetzt habe. Trotzdem konnte ich erstaunlich viele neue Gedanken und konkrete Ansätze für mich mitnehmen. Manche davon habe ich bereits umgesetzt, andere stehen noch auf meiner persönlichen Liste. Und genau darin liegt für mich eine große Stärke dieses Ratgebers. Er schreibt nicht vor, wie ein minimalistisches Leben auszusehen hat, sondern gibt Werkzeuge an die Hand, mit denen jeder den eigenen Weg finden kann.

Für mich ist „Minimalismus“ deshalb weniger ein Buch übers Ausmisten als vielmehr eines über bewusstes Leben. Über die Frage, womit wir unsere Räume, unsere Zeit und letztlich auch unseren Kopf füllen möchten.

Fazit:

Ein inspirierender, angenehm unaufgeregter Ratgeber, aus dem ich trotz eigener Vorerfahrungen überraschend viel für mich mitnehmen konnte. Definitiv ein Buch, in das ich auch zukünftig noch einmal hineinblättern werde.

Eure Nora

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