The Ordeals

„The Ordeals“

von Rachel Greenlaw , Hobbit Presse

Meine Bewertung


Inhalt/Klappentext:

Sophia De Winter ist in ihrem Leben gefangen und sieht nur einen Ausweg: Sie muss an der magischen Elite-Akademie Killmarth aufgenommen werden. Dort warten nicht nur tödliche Gefahren auf sie, sondern auch Gefühle, die sie sich nie hätte träumen lassen. Rachel Greenlaw schreibt atmosphärische, fesselnde Romantasy, die ihresgleichen sucht.
Sophia ist seit ihrer Kindheit an ihren grausamen Onkel, den Sammler, gebunden, nachdem er einen Blutsbund von ihr gefordert hat. Als sie von Killmarth erfährt, einer Elite-Akademie für Magiebegabte außerhalb der Kontrolle des Sammlers, sieht sie darin ihre Chance, sich von ihm zu befreien. Aber um dort aufgenommen zu werden, muss sie in brutalen Prüfungen gegen andere Illusionisten, Maskierer, Botaniker und Alchemisten antreten. Nur die Mächtigsten werden diese »Ordeals« überleben. Sophia weiß, dass ihre Fähigkeiten als Illusionistin zu schwach sind und tut sich mit dem mächtigen (und unerträglich attraktiven) Botaniker, Alden Locke, zusammen. Um lebend herauszukommen, muss sie ihre Magie stärken und herausfinden, wer Rivale und wer Verbündeter ist. Denn jetzt muss sie nicht nur ihr Herz schützen, sondern auch ihr Leben. Ist Sophia in ihrer Eile, dem Sammler zu entkommen, direkt in eine tödliche Falle geflüchtet?

„The Ordeals“ – Eigene Meinung:

Mit „The Ordeals“ gelingt Rachel Greenlaw ein atmosphärisch dichter und fesselnder Auftakt zu einer vielversprechenden Dark-Academia-Fantasygeschichte. Schon auf den ersten Seiten hat mich dieser Roman in eine geheimnisvolle Welt voller Magie, Prüfungen und unausweichlicher Entscheidungen gezogen. Großartig!

Besonders gelungen ist die Art, wie Greenlaw Spannung und emotionale Entwicklung miteinander verbindet. Die zentralen Prüfungen, die titelgebenden „Ordeals“, wirken nicht nur wie klassische Fantasy-Herausforderungen, sondern entfalten auch eine symbolische Ebene: Sie zwingen die Figuren, sich ihren Ängsten, Zweifeln und inneren Konflikten zu stellen. Dadurch entsteht eine Handlung, die nicht nur actionreich, sondern auch persönlich und nachvollziehbar wirkt.

Die Protagonistin Sophia wird dabei differenziert gezeichnet. Ihre Entwicklung verläuft glaubwürdig und macht es leicht, mit ihr mitzufiebern. Gleichzeitig bleibt die Welt um sie herum bewusst geheimnisvoll, gerade genug wird angedeutet, um Neugier zu wecken, ohne bereits alle Antworten zu liefern. Diese Balance zwischen Enthüllung und Rätsel sorgt dafür, dass die Spannung bis zum Ende erhalten bleibt.

Auch stilistisch überzeugt Greenlaw mit einer bildhaften Sprache, die gut zur mystischen Atmosphäre der Geschichte passt. Die Prüfungen, Orte und Begegnungen wirken lebendig beschrieben und lassen die Welt greifbar werden.

Insgesamt ist „The Ordeals“ ein gelungener und spannender Auftakt, der Lust auf mehr macht. Der Roman verbindet klassische Urban-Fantasy-Elemente mit einer starken emotionalen Komponente und legt damit ein solides Fundament für die weitere Entwicklung der Reihe. Wer atmosphärische Dark-Academia-Fantasy mit Geheimnissen, Prüfungen und Charakterentwicklung schätzt, wird hier einen vielversprechenden Einstieg finden.

Fazit:

„The Ordeals“ von Rachel Greenlaw ist ein spannender, atmosphärischer Auftakt, der mit einer geheimnisvollen Welt, starken Emotionen und viel Potenzial für die Fortsetzung überzeugt. Ein gelungener Start, der neugierig auf mehr macht.

Eure Nora

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